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Hühnerbrühe

schwäbische Rezepte

Kochbaeren Rezept für selbst gemachte Hühnerbrühe für das wir ein Suppenhuhn oder manchmal die Karkassen eines BIO (Mais) Hähnchens verwenden.

 Rezeptbild: Hühnersuppe

Zutaten für 2 Liter Hühnerbrühe oder 1 Liter Fond:

1 Suppenhuhn
(oder 1 kg Karkassen vom Maishähnchen)

kurz unter fließendem Wasser waschen und mit der Geflügelschere zerkleinern.

250 g Suppengrün
(Lauch, Karotte, Sellerie)

putzen und zerkleinern.

1 Zwiebel

ungeschält halbieren und auf der Schnittfläche anbräunen ( direkt auf der Herdplatte oder in einer beschichteten Pfanne). Nun das Hühnerklein mit dem Suppengemüse und der Zwiebel sowie den Gewürzen:

1 Lorbeerblatt

 

2 Nelken

 

2 Wacholderbeeren

 

1 Prise Muskatnuss, frisch gerieben

 

1 TL Currypulver

 

Pfeffer, weiß, frisch gemahlen

 

1 Prise Salz

in 2,5 Liter kaltes Wasser geben und langsam erhitzen. Zugedeckt etwa 45 Minuten köcheln lassen. Ab und zu den Schaum abschöpfen. Ein Sieb mit einem Geschirrhandtuch auslegen und die Brühe filtern. Hühner - Suppenfleisch herausnehmen und vom Knochen lösen und für ein anderes Rezept verwenden.

Die Hühnerbrühe abkühlen lassen, entfetten und nach Bedarf mit dem Hühnerfleisch weiter verwenden als Hühnereintopf oder portionsweise eingefrieren. Die Hühnerbrühe mit dem Hühnerfleisch hält sich eingefroren etwa drei Monate. Achten Sie beim Eingefrieren dass der Inhalt der Gefrierdosen mindestens zwei Zentimeter Abstand zum oberen Dosenrand hat.

Oder die gefilterte Hühnerbrühe auf einen Liter Geflügelfond einkochen.

Zubereitungszeit: etwa 1 Stunde bis 1 Stunde 30 Minuten

Hühnerbrühe

Anmerkung der Kochbaeren:

Ein Suppenhuhn, wenn es nicht aus einer kleinbäuerlichen Haltung stammt, hat eine Legeperiode hinter sich. In dieser Zeit hat sie etwa 250 Eier gelegt und ist 300 Tage alt. Danach nimmt sich die Henne eine Regenerationsphase. Sie wechselt das Federkleid pausiert mit der Eierproduktion.

Ab diesem Zeitpunkt wird eine Legehenne für den Großbetrieb unrentabel, denn es folgen ca. 4 Wochen wo sie eben nur frisst.

Ein normales Masthähnchen ist meist nur 35 Tage alt. Dieses Fleisch lässt sich zwar zart braten. Es bleibt aber gekocht wie gebraten geschmacklos. Es hat schon gar nicht die Reife, eine geschmackvolle und nahrhafte Suppe abzugeben.

Das Suppenhuhn muss schon ein Jahr alt sein. Erst dann ergibt es die gewünschte Konsistenz und erst dann schwimmt oben eine Fettschicht. Wem das zu viel ist, der kann die Suppe erkalten lassen und dann das Fett ganz oder teilweise abschöpfen.